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Chemie

Grünes Feuer, dampfende Kolben, glänzende Metalle  – der Chemieraum und sein Labor ist etwas ganz Besonderes. Ein Ort, an dem mit lautem Knall neue Stoffe entstehen und man lernt, Feuer nicht mit Wasser zu löschen.

Geschicktes Experimentieren, verantwortungsvoller Umgang mit Chemikalien sowie kreatives Denken sind hier gefragt, um sich den wissenschaftlichen Zugang zur stofflichen Welt zu erschließen.

Alles beginnt in der 6. Klasse mit Übungen zum sicheren Beherrschen des Gasbrenners und der Identifizierung der Laborgeräte. Es folgen Untersuchungen von Stoffeigenschaften und die anschauliche Aufarbeitung der Aggregatzustände.  Das Teilchenmodell wird an realen Phänomenen, als auch mit Hilfe von digitalen Simulationen entwickelt. 

 

In der 8. Klasse wird mit dem Thema „Luft“ die besondere Rolle des Sauerstoffes für chemische Reaktionen verdeutlicht. Auch die Ursachen und Bekämpfung von Bränden werden thematisiert. Die Entstehung und die Auswirkungen von Abgasen und anderen schädlichen Stoffen in der Luft, wie z.B. der anthropogene Treibhauseffekt, sind weitere wichtige Aspekte. Mit dem Thema „Metalle“ wird eine regionale Besonderheit unseres Schulstandortes behandelt: die Herstellung von Stahl im Hochofenprozess. In einer Serie von eigenständig durchgeführten Experimenten werden die Oxidation- und Reduktionsreaktionen verschiedener Metalle untersucht und die besondere Schreibweise für chemische Reaktionen geübt.

 

In der 9. Klasse werden Säuren und Basen anhand alltäglicher Haushaltsprodukte eingeführt. Der vielseitige technische Einsatz und die starke Reaktionsfähigkeit dieser Stoffe werden anhand von ausgewählten Beispielen in entsprechend abgesicherten Szenarien demonstriert.

Auch wird immer stärker mit den anderen naturwissenschaftlichen Fächern Biologie und Physik vernetzt. Der Feinbau der Materie wird mit Hilfe historisch bedeutsamer Modelle erarbeitet und in den Zusammenhang mit dem Periodensystem der Elemente gestellt.

 

In der 10. Klasse wird mit dem Thema „Organische Chemie“  ein größerer Kontext mit biologischen Themen deutlich. Der Ursprung und die Endlichkeit fossiler Brennstoffe, die verschiedenen Gruppen von Kohlenwasserstoffen und ihre Verbrennungsreaktionen, sowie ihre industrielle Bedeutung stehen im Mittelpunkt. Die verschiedenen chemischen Bindungen sowie intermolekulare Wechselwirkungen sind ebenfalls im Fokus, um z.B. die Entstehung von Ölteppichen auf dem Ozean oder den Aufbau der DNA begreiflich zu machen.

Auch hier tritt der Bezug zur alltäglichen Realität hervor, wenn die Polarität des Wassers, die Wirkungsweise von Tensiden oder die Eigenschaften von Kunststoffen erarbeitet werden.


Fachleitung Chemie

Dr. Jan Schlüter

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